Februar 2021

SAKD-aktuell, Ausgabe Februar 2021

Liebe Leserinnen und Leser,

Wechsel in der Gesch├Ąftsf├╝hrung der KOMM24 GmbH

Dr. Thomas Schmidt ├╝bernimmt zum 1. Januar 2021 die Gesch├Ąftsf├╝hrung des s├Ąchsischen IT-Dienstleistungsunternehmens KOMM24. Er tritt die Nachfolge von Arnold Wiersbinski an, der sich nach langer Berufslaufbahn im IT-Bereich in den Ruhestand verabschiedet.

Dr. Schmidt studierte und promovierte an der TU Dresden am Institut f├╝r Nachrichtentechnik. Er bringt sowohl umfassende fachliche Expertise in der Daten- und Telekommunikation als auch menschliche Kompetenz in seine neue Aufgabe ein. Beides erwarb er in leitenden Positionen im kommunalen Umfeld und einem gro├čen internationalen IT-Beratungsunternehmen.

Ulrich H├Ârning, Aufsichtsratsvorsitzender der KOMM24 GmbH und B├╝rgermeister f├╝r Allgemeine Verwaltung der Stadt Leipzig, freut sich, mit Dr. Thomas Schmidt einen ebenso erfahrenen wie qualifizierten Mann f├╝r die KOMM24 gefunden zu haben. Seine Erfahrungen in verschiedensten Projekten der digitalen Prozess-Transformation unterst├╝tzen bei dem Vorhaben, die KOMM24 als zukunftsf├Ąhiges kommunales IT-Unternehmen aufzubauen, zu positionieren und weiterzuentwickeln.

Dr. Schmidt sieht es als gro├če Herausforderung und Chance gleicherma├čen, die KOMM24 f├╝r die erfolgreiche Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes im Freistaat fit zu machen und das Unternehmen zu einem anerkannten IT-Dienstleister f├╝r alle s├Ąchsischen Kommunen zu etablieren.

Wir w├╝nschen gemeinsame Erfolge und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Dr. Schmidt.

Start des eGov-Campus ÔÇô eine Aus- und Weiterbildungsplattform zur Digitalisierung der ├Âffentlichen Verwaltung

Um die Entwicklung der digitalen Kompetenz der Besch├Ąftigten in der ├Âffentlichen Verwaltung zu f├Ârdern, unterst├╝tzt der IT-Planungsrat aus seiner Koordinierungs- und Steuerungsfunktion heraus das Forschungsprojekt ÔÇ×Bildungsplattform E-GovernmentÔÇť.

Das Projekt verfolgt das Ziel auf einer Lernplattform 15 abgeschlossene Lernmodule zum Thema E-Government auf Hochschulniveau und damit ein innovatives Lehr- und Lernformat bereitzustellen. Die inhaltliche Koordinierung und Entwicklung der Webseite hat die Hochschule Rhein-Main ├╝bernommen. Die einzelnen Lehrmodule sollen von verschiedenen renommierten Instituten und Hochschulen der ├Âffentlichen Verwaltung entwickelt und der Praxis- und Anwendungsbezug durch die Einbindung aktueller Fallstudien und wichtiger E-Government-Akteure sichergestellt werden. Eine Nutzung sei jederzeit und kostenlos m├Âglich. Folgende Lernmodule sind bereits f├╝r das Jahr 2021 angek├╝ndigt:

┬Ě         Prozessmanagement im ├Âffentlichen Sektor (1. Quartal 2021)

┬Ě         IT-Architekturrahmenwerke und -konzepte des ├Âffentlichen Sektors (1. Quartal 2021)

┬Ě         Open Government ÔÇô offenes Regierungs- und Verwaltungshandeln (3. Quartal 2021)

┬Ě         Verwaltungsportale (1. Quartal 2021)

┬Ě         Digitale Plattformen als Motor der Digitalisierung der Verwaltung (1. Quartal 2021)

Weitere Informationen dazu sind unter egov-campus.org zu finden.

Seminar - IT-Sicherheitsbeauftragte / BfIS in der ├Âffentlichen Verwaltung

Mit dem am 31. August 2019 in Kraft getretenen S├Ąchsischen Informationssicherheitsgesetz  besteht die Notwendigkeit und die Pflicht, eine/n BfIS in jeder Kommune zu bestellen.
Daher bieten SSG, SLKT und SAKD gemeinsam mit dem Beauftragten f├╝r Informationssicherheit beim Freistaat Sachsen (BfIS-Land) drei weitere Seminare im Zeitraum Mai bis Juli 2021 an. Die Seminarkosten ├╝bernimmt der Freistaat Sachsen.
Ziel ist die Bef├Ąhigung eines/einer Mitarbeiters/Mitarbeiterin und ggf. eines/einer Stellvertreters/Stellvertreterin, in jeder Kommunalverwaltung die Aufgaben des/der BfIS in den Blick zu nehmen und mit der Initialisierung eines Informationssicherheitsmanagementsystems (ISMS) zu beginnen. Die Informationssicherheitslage erfordert dringend ein h├Âheres Sicherheitsniveau! Die SAKD unterst├╝tzt dieses Vorgehen durch Beratung und Vernetzung.
Nach den Seminaren sollen im Herbst 2021 f├╝r die Teilnehmer/innen an zwei Pr├Ąsenztagen Praxisaustausch, fachliche Diskussion, Wissensvertiefung und als Option: Wiederholung / Auffrischung (f├╝r Teilnehmer/innen 2020) i. V. m. der M├Âglichkeit der Pr├╝fung zum IT-Grundschutz-Praktiker (BSI) angeboten werden.

Die Seminare sind grunds├Ątzlich als Pr├Ąsenzveranstaltungen geplant. Falls die Entwicklung der Corona-Pandemie eine Pr├Ąsenz nicht zul├Ąsst, werden die Seminare online durchgef├╝hrt. Die optionale Pr├╝fung am Ende des Seminars wird in diesem Fall auf den Herbst 2021 verschoben (Pr├Ąsenzpflicht).

Anmeldungen sind ab sofort m├Âglich ├╝ber pro.formcloud.de/formcycle/form/alias/SSG-Sachsen/IT-SiBe-2021

Haben Sie schon an der Umfrage zur Registerlandschaft in Sachsen teilgenommen?

Das Thema Registermodernisierung steht bundesweit auf der Tagesordnung, speziell im Rahmen der OZG-Umsetzung. Die S├Ąchsische Staatskanzlei hat daher f├╝r dieses Thema die Koordinierung ├╝bernommen und bittet um Ihre Unterst├╝tzung:

Die Staatskanzlei ben├Âtigt eine ├ťbersicht, welche Register im Freistaat Sachsen existieren, in welcher Form und auf welcher gesetzlichen Grundlage. Gemeint sind jegliche Register, also nicht nur solche mit personenbezogenen Daten wie bspw. das Melderegister. Unter einem Register ist dabei eine systematische Sammlung von Informationen mit gemeinsamen Merkmalen zu verstehen, also eine Art Verzeichnis oder auch eine Datenbank. Bekannte Beispiele sind Grundbuch, Melderegister, Handelsregister, Vereinsregister etc.

Welchen Nutzen hat die Erhebung f├╝r die digitale Verwaltung in Sachsen und die meldende Gemeinde?

Eine moderne Verwaltung ist eine elektronische Verwaltung. Mit der Umfrage soll ein m├Âglichst vollst├Ąndiger ├ťberblick ├╝ber die bestehenden Register erreicht werden (ÔÇ×RegisterlandkarteÔÇť). Dies soll als Grundlage dienen, die n├Ąchsten Schritte bei der Modernisierung zu planen und zu gehen. Ziel ist mittelfristig alle Register, die daf├╝r geeignet und wof├╝r Bedarf besteht, elektronisch verf├╝gbar zu machen. Das ist zum einen wesentliche Voraussetzung f├╝r die nutzerfreundliche Digitalisierung von Verwaltungsleistungen: Daten und Nachweise k├Ânnen elektronisch ├╝bermittelt werden. So wird es m├Âglich, dass B├╝rgerinnen und B├╝rger ihre in staatlichen Registern gespeicherten Daten nicht selbst heraussuchen und bspw. Urkunden neu einreichen m├╝ssen.

Aus Verwaltungssicht ist dies ebenfalls ein immenser Qualit├Ątssprung: Anstatt Daten beim B├╝rger manuell abzufragen, dabei nicht sicher zu sein, ob diese stimmen und aktuell sind, k├Ânnen sie vielmehr ÔÇô im besten Fall vollautomatisch ÔÇô stets aktuell zur Bearbeitung aus einer vertrauensw├╝rdigen Quelle bezogen werden.

Zur Umfrage gelangen Sie unter dem Link mitdenken.sachsen.de/-NGBMvbHB. Hier werden auch weitere Fragen zum Thema beantwortet.

KoSIT ver├Âffentlicht das bundeseinheitliche Datenformat OSCI XMeld 2.4.5 zum Austausch von Meldedaten

Die Koordinierungsstelle f├╝r IT-Standards (KoSIT) ver├Âffentlichte Ende Januar im Rahmen ihres Pflegeturnus die aktuelle Spezifikation des Datenformates OSCI XMeld in der Version 2.4.5

Das Datenformat regelt den Datenaustausch im Meldewesen bundeseinheitlich und ist damit f├╝r die Hersteller von Fachverfahren im Meldewesen sowie f├╝r das S├Ąchsische Melderegister (SMR) von wesentlicher Bedeutung. Die entsprechende Spezifikation sowie die Definition des Datenformates kann ├╝ber die Internetpr├Ąsenz der KoSIT unter https://www1.osci.de/meldewesen/xmeld/xmeld_2_4_5-22848 kostenfrei bezogen werden.

OSCI XMeld 2.4.5 wird mit Wirkung zum 01. November 2021 g├╝ltig und ist dann produktiv einzusetzen. Deshalb wird die SAKD innerhalb des neunmonatigen Zeitfensters zur Umsetzung der Spezifikation die Auswirkungen von OSCI XMeld 2.4.5 auf das SMR analysieren. Anschlie├čend erfolgt die Anpassung des SMR, um dieses fristgerecht f├╝r das neue Datenformat zu ert├╝chtigen.

Statusreport Pr├╝fverfahren

Die SAKD berichtet an dieser Stelle regelm├Ą├čig und aktuell ├╝ber die finanzwirksamen Verfahren, deren Pr├╝fstatus sich ver├Ąndert hat. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn ein neuer Pr├╝fantrag gestellt wurde oder wenn ein Pr├╝fverfahren durch die R├╝cknahme des Pr├╝fantrages, durch Zulassung oder Nichtzulassung beendet wurde. Dar├╝ber hinaus werden alle die Pr├╝fverfahren aufgef├╝hrt, die sich "in Pr├╝fung" befinden, d.h. bei denen mit den unmittelbaren Pr├╝fungshandlungen begonnen wurde.

Im Zeitraum vom 01.12.2020 bis zum 02.02.2021 haben sich folgende Ver├Ąnderungen ergeben:

Neue Pr├╝fantr├Ąge wurden f├╝r folgende Verfahren gestellt:

  1. DATEV eG
    DATEVkommunal comfort, Version 2.0
    Rechnungswesen, ANLAG, Finanzrechnung, Forderungswesen, Mittelbewirtschaftung, Haushaltsplanung
    Pr├╝fbereich: HKR.Doppik

Programmzulassungen gem├Ą├č ┬ž 87 Abs. 2 S├ĄchsGemO:
keine

Pr├╝fverfahren, die ergebnislos beendet wurden:
keine

R├╝cknahme von Pr├╝fantr├Ągen:
keine

Zulassungen, die beendet wurden:
keine

Programme, die sich "In Pr├╝fung" befinden:

  1. SASKIA Informations-Systeme GmbH
    SASKIA.de IFR kommunale Doppik, Release 4.1
    Pr├╝fbereich: HKR.Doppik

  2. AKDB - Anstalt f├╝r Kommunale Datenverarbeitung in Bayern
    OK.FIS Doppik, Version 4.1
    Pr├╝fbereich: HKR.Doppik

Den jeweils aktuellen Stand der Verfahrenspr├╝fungen finden Sie auf den Internetseiten der SAKD (www.sakd.de) unter Verfahrenspr├╝fung - Pr├╝fergebnisse.

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Telefax: +49 3594 7752-99

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Sie wird vertreten durch den Direktor Thomas Weber.
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